Aktuelles

02. August 2018

Ministerpräsident Tobias Hans und Frauenministerin Monika Bachmann besuchen den SkF Saarbrücken

Ministerpräsident Tobias Hans besuchte am 31.07.2018 gemeinsam mit der Frauenmisterin Monika Bachmann das Elisabeth – Zillken – Haus des SkF in Saarbrücken. Im Gespräch in den Räumen des Elisabeth – Zillken – Hauses  informierten sich Herr Hans und Frau Bachmann  über die Problemlagen der Frauen und die Leistungen des Hilfesystems.

von links nach rechts: Gaby Schäfer 1. Vorsitzende, Andrea Wolter Geschäftsführerin, Birgit Brittnacher Leiterin des Schutzhauses Elisabeth-Zillken-Haus, Karin Weindel Referatsleiterin im Ministerium Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Frau Ministerin Monika Bachmann, Irmgard Wagner, Mitarbeiterin des Schutzhauses – Elisabeth-Zillken-Hauses, Ministerpräsident Tobias Hans und seine persönliche Referentin Frau Elena Weber

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Josephine Ortleb, MdB besuchen den SkF Saarbrücken

Auch die Oberbürgermeisterin Charlotte Britz  besuchte am 03.08.2018 gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Josephine Ortleb das Elisabeth – Zillken – Haus des SkF in Saarbrücken.

In beiden Gesprächen in den Räumen des Elisabeth – Zillken – Hauses  informierten sich die

Besucherinnen und Besucher über die Problemlagen der Frauen und die Leistungen des Hilfesystems. Alle zeigten sich beeindruckt von der praktischen  Arbeit und der qualifizierten Unterstützung der Frauen, die im Elisabeth – Zillken – Haus im geschützten Rahmen betreut und beraten werden.

Sie zeigten sich beeindruckt. Sowohl der Ministerpräsident als auch die Ministerin und die Oberbürgermeisterin mit Frau Ortleb können sich gut vorstellen, dass sich die Frauen mit ihren Kindern im Elisabeth – Zillken – Haus wohlfühlen. Auch wenn sie zuvor Traumatisches erlebt haben können sie dort mit professioneller Unterstützung selbstbestimmt ihr weiteres Leben planen.

Frau Josephine Ortleb, Mitglied des Bundestages und Frau Charlotte Britz Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken

20. Februar 2018

Am 14.02.2018 fand wieder das „One Billion Rising“ auf dem St. Johanner Markt statt. Veranstaltet wurde es wieder vom Frauenforum Saarbrücken. Die Beratungs-und Interventionsstelle des SkF  und das Elisabeth-Zillken-Haus sind in diesem Gremium mit vertreten und waren aktiv in  die Veranstaltung mit eingebunden.

„One billion Rising“ findet überall auf der ganzen Welt immer am 14.02. statt. Grund hierfür ist die Gewalt gegen Frauen weltweit.

Jede dritte Frau war bereits Opfer von Gewalt-wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau-das sind eine Milliarde Frauen-one billion.

Deshalb sind an diesem Tag alle Frauen und Männer dazu eingeladen zu tanzen und sich zu erheben ,um das Ende der Gewalt zu fordern.

16. März 2017

Sie suchen eine neue Herausforderung?

Sie haben Freude am Zusammenleben mit Kindern?

Wir suchen für einen vierjährigen Jungen eine Pflegefamilie, in der er auf Dauer bleiben kann. Der Kleine lebt zur Zeit in einer Bereitschaftspflegefamilie. Er ist geistig behindert und wird in vielen Bereichen nicht das lernen, was er zu einem selbständigen Leben braucht, d.h. er wird umfassende Betreuung brauchen. Wenn Sie sich vorstellen können, die anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen, ihm ein sicheres und entwicklungsförderndes Zuhause zu geben  und sich engagiert auf sein Handycap einstellen können, melden Sie sich bei uns.

Wir bereiten Sie auf Ihre Aufgabe als Pflegefamilie eines Kindes mit Beeinträchtigung vor, begleiten das Kennenlernen und unterstützen Sie.

Ansprechpartnerin: Corinna Scheidt
Tel: 0681/93625917
E mail: - c.scheidt@skf-saarbruecken.de

Monika Lillig-Weber
Tel: 0681/93625915

Bürozeiten: mittwochs und donnerstags von 08.00 – 17:00 Uhr,

                   freitags von 08:00 – 12:30 Uhr

Außerhalb der Bürozeiten läuft ein Anrufbeantworter, ein Rückruf erfolgt schnellstmöglich.

08. März 2017

Pressemitteilung

08.03.2017

Frauenwahlrecht war ein guter Anfang

SkF für mehr Gleichstellung von Frauen und Männer

Dortmund, 08.03.2017. Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages kritisiert der

Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), dass die Gleichstellung von Frauen und Männern

noch nicht verwirklicht ist. Der SkF ermutigt Frauen, sich selbstbewusst politisch für eine

Verbesserung einzusetzen. Aus Sicht des Frauenwohlfahrtsverbandes können gerechtere

Lohnbewertungen in den sogenannten Frauenberufen, bessere Betreuungsangebote für

Kinder und die Abschaffung von Minijobs dazu beitragen, die aktuell 22%ige Lohnlücke zu

reduzieren. Hier gilt es, sich zusammen zu schließen und gemeinsam mit Verbänden und Parteien für die Gleichstellung einzutreten. „Gleichstellung ist ein deutliches Merkmal von Demokratie, Freiheit und Menschenwürde“, so SkF Bundesgeschäftsführerin Renate Jachmann-Willmer, „auch für ihr Wahlrecht mussten Frauen lange kämpfen. Es ist erst knapp 100 Jahre her, dass Frauen in Deutschland wählen dürfen und gewählt werden können.“ Eine der ersten Frauen, die 1919 in die Nationalversammlung einzog, war die Zentrumspolitikerin und Gründerin des SkF, Agnes Neuhaus. Damals waren unter den insgesamt 423 Abgeordneten 37 Frauen. Agnes Neuhaus engagierte sich bei ihrer Wahl in die Nationalversammlung schon seit über zwei Jahrzehnten stark in der Fürsorge und gründete 1899 den Verein vom guten Hirten, aus dem der SkF entstand. Das Frauenwahlrecht, das für uns heute so selbstverständlich ist, musste sich gegen viele Vorurteile von Männern und auch von Frauen durchsetzen. Frauen wurde etwa verminderte Intelligenz und eine „natürliche" Bestimmung für den privaten, häuslichen Bereich zugeschrieben. Aus ihrem Engagement für die Gefährdetenhilfe und die Jugendfürsorge heraus erkannte Agnes Neuhaus: „Ebenso gut wie in der Familie gehören Mann und Frau in die Politik – nein, dass ist kein Vergleich, das ist aus der Not und aus dem Leben geborene Wirklichkeit“. Heute setzt sich der SkF mit seinen bundesweit 143 Ortsvereinen dafür ein, dass in Not geratende Frauen und Kinder bestmöglich unterstützt werden und die Gleichstellung von Frauen und Männer in der Gesellschaft Realität wird.

Bildunterschrift

Agnes Neuhaus machte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre für Frauen stark und zog als eine der ersten Frauen Deutschlands 1919 in die Nationalversammlung ein.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit

Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.

Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund,

Tel. 0231 557026-25, Fax 0231 557026-60, E-Mail: mersch@skf-zentrale.de